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Libanons Fouad Siniora auf der politischen Abschlussliste

Fouad Siniora, Premierminister des Libanon, befindet sich wegen dem Rücktritt der Hälfte seines Kabinetts auf einem wackeligen Posten und wird in Beirut von Hisbollah-Anhängern belagert. Jetzt geriet er durch unbestätigte Nachrichten zusätzlich in Bedrängnis...

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 21. Dezember 2006

Am Mittwoch behauptete die Hisbollah, "Beweise" für die Landung eines mysteriösen Flugzeugs zu haben, das in Tel Aviv gestartet und in Beirut gelandet sei. Die Maschine habe vier unbekannte Personen in den Libanon gebracht. Nach Angaben der Hisbollah mache es "keinen Sinn" für Siniora, diese Kontakte mit "dem zionistischen Feind" zu dementieren, denn die Hisbollah habe die Landung des Flugzeugs voll "dokumentiert". Die Hisbollah und ihre Partner im Libanon drängen auf eine Absetzung Sinioras, falls er eine Untersuchung der Ermordung des Rafik Hariri durchsetzen sollte. Syrien steht im Verdacht, an dem Anschlag auf Hariri beteiligt gewesen zu sein.

Am Donnerstag folgte die als sehr zuverlässig geltende palästinensische Nachrichtenagentur Maan aus Bethlehem mit einem Bericht über ein Treffen Sinioras mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Vor zwei Monaten, während des Eid-Festes, hätten sich die Ministerpräsidenten des Libanon und Israels heimlich im Palast des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Scharm A Scheich im Süden der Sinaihalbinsel getroffen. Auch der politische Berater Mubaraks, Osama El Baz und der Chef der saudischen Nationalen Sicherheit, Prinz Bandar, seien dabei anwesend gewesen.

Siniora und Olmert hätten über ihr gemeinsames Interesse gesprochen, die Einflusssphäre Syriens und des Iran zu beschränken und die Kraft der islamistischen Organisationen Hisbollah und Hamas zu brechen.

Laut Olmert, so der Bericht bei Maan, biete die Präsenz internationaler Truppen im Südlibanon und amerikanische Unterstützung eine ideale Gelegenheit, den Einfluss der Axe Teheran-Damaskus einzudämmen.

Israels Ministerpräsidentenamt dementierte die Geschichte und bezeichnete sie als "völlig unwahr". Gleichwohl wurde am Dienstag bekannt, dass Olmert auf Einladung von König Abdullah einen streng geheim gehaltenen Abstecher nach Jordanien gemacht hat. Das Treffen war zunächst so geheim, dass es nicht einmal Bilder davon gibt.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

Category: Libanon
Posted 12/22/06 by: admin



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Comments

wrote:
Wer schreibt solch abstruse Sätze wie "Das Treffen war zunächst so geheim, dass es nicht einmal Bilder davon gibt" und nennt sich noch Journalist dabei? Richtig, Ulrich W. Sahm der Allwissende. Das W. steht übrigens für Warum. Warum darf dieser Mann uns mit seinem Geschreibsel an die Öffentlichkeit. Weil wir in einem freien Land leben und etwas zu unserer Belustigung brauchen. Danke Herr Sahm.
12/27/06 14:36:36

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